Kinder wie die Zeit vergeht. Eben noch war es Sommer. Und schon schlägt es 13! Über ein Drittel der Saison ist rum und der 13. Spieltag steht vor der Tür. Spitzenreiter Lichtenberg 47 empfängt am Sonntag Aufsteiger GW Ahrensfelde in der HOWOGE-Arena „Hans Zoschke“ (13 Uhr). Und sind die Temperaturen auch unwirtlich, ein Dreier gegen die Brandenburger sollte die Herzen der 47er-Familie erwärmen können. Es gilt die Tabellenführung zu verteidigen.

Ja, darum geht es. Um nichts anderes. Die Jungs von Rudy Raab und Nils Kohlschmidt wollen ihren Lauf fortsetzen und weiterhin ohne Niederlage bis zur Winterpause – gern auch darüber hinaus – durchmarschieren.

Lichtenberg 47 gehört ja zu einem sehr exklusiven Kreis in Fußball-Deutschland. Ein illustrer Viererklub bestehend aus der SG Sonnenhof Großaspach (Baden-Württemberg), FC Kilia 02 Kiel (Schleswig Holstein) und dem FC Bayern München. In Deutschlands obersten fünf Top-Ligen ist allein dieses Quartett noch ungeschlagen.

Raab warnt vor dem Blick auf die Tabelle

Wobei das Trainerduo der 47er davor warnt, die Gäste zu unterschätzen. Die Randberliner haben zwar nur sechs Zähler auf dem Konto und dümpeln als Vorletzter tief im Tabellenkeller. Doch drei dieser sechs Zähler haben sie gegen so starke Teams wie Mahlsdorf, den BFC Preussen und Tasmania erbeutet.

Mika Gabelmann (h.) und Muhammed Akova bejubeln einen Lichtenberger Treffer. Foto: Mike Menzel

Torjubel der Lichtenberger Mika Gabelmann (hinten) und Muhammed Akova. Foto: Mike Menzel

Nach anfänglichen Schwierigkeiten ist der Aufsteiger in der Liga angekommen und hat das Ziel Klassenerhalt nicht aus den Augen verloren. Zumal die Grün-Weißen nicht nur den sprichwörtlichen Bus vor dem Tor parken, sondern durchaus auch vorne Nadelstiche zu setzen wissen.

Ahrensfeldes Abwehr hat sich stabilisiert

Auch die Abwehr hat sich stabilisiert. Nachdem es in den ersten acht Spieltagen gleich 20 Mal im Netz der Grün-Weißen einschlug, ist der Gegentorschnitt in den vier darauffolgenden Partien auf einen Treffer pro Partie geschrumpft.

Daher warnt Raab eindringlich vor Bruder Leichtfuß. Ein Blick auf die Tabelle weist den Hausherren zwar die Favoritenrolle zu. Die wird natürlich auch angenommen. Aber es könnte ein hartes Stück Arbeit werden. „Wenn wir nur mit 80 Prozent spielen, wird das schwer. Mal abgesehen vom Rostocker FC vielleicht kann in dieser Liga jeder jeden schlagen“, mahnt Raab seine Jungs.

Nachdem zuletzt verhindert wurde, dass der BFC Preussen aufschließt und auch der Test gegen den SV Babelsberg erfolgreich bestritten wurde, ist jetzt vor allem der Kopf gefragt bei den Kickern aus dem „Zoschke“. Es besteht kein Grund abzuheben. Auf seinen Lorbeeren sollte sich keiner ausruhen. Ein ehemaliger Bundestrainer hätte deshalb etwas von „höggschder Konzentration“ eingefordert.

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