Zurück in der Erfolgsspur. Obwohl, eigentlich war man ja nicht wirklich draußen. Denn vor dem Gastspiel beim SC Staaken war Lichtenberg 47 ja ungeschlagen. Und auch jetzt nach dem Auftritt bei den Westspandauern bleibt das so. Denn die Truppe von Rudy Raab und Nils Kohlschmidt setzte sich recht souverän mit 2:0 (1:0) beim Vorjahreszwölften durch und bleiben Spitzenreiter BFC Preussen dicht auf den Fersen.
Weil der BAK bei der Reserve von Hansa Rostock mit 1:3 den Kürzeren zog, gibt es nun ein punktgleiches Duo an der Spitze mit jeweils zehn Zählern. Wobei Aufsteiger Preussen die um drei Treffer bessere Tordifferenz aufweisen kann.
Zwei Wochen vor dem mit Spannung erwarteten Bezirksderby (15. September, 14 Uhr, HOWOGE-Arena Hans Zoschke) musste Sparta Lichtenberg einen Dämpfer hinnehmen. Gegen TuS Makkabi hieß es am Ende 1:4. Der Vorjahresaufsteiger wird also mit gefletschten Zähnen in der Normannenstraße auflaufen, um die Scharte sofort wieder auszuwetzen.
Zorn macht Doppelpack
Doch zurück zum Kick gegen Staaken. Die Gastgeber mussten die Früchte des Zorns kassieren. Doppelpack des 23-jährigen Angreifers. Schon nach fünf Minuten konnten Florian Zorn seine Farben in Front bringen. In Durchgang zwei machte Zorn in der 73. Minute den Deckel drauf. Noch Fragen, wer für Lichtenberg 47, das insgesamt mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung gefiel, der Mann des Tages war?
„Wenn mir vor der Partie jemand ein 2:0 garantiert hätte, hätte ich es genommen. Staaken hat sich verstärkt, die sind besser als im Vorjahr. Und wenn ich sehe, wer an diesem Spieltag alles Punkte gelassen hat, bin ich voll zufrieden mit dem Spiel“, so Lichtenbergs Trainer Rudy Raab.
Der Pfosten rettet für Lichtenberg 47
Die Gäste wurden in einem umkämpften Spiel ihrer Favoritenrolle gerecht und bestimmt vom Anpfiff an die Partie. Staaken musste sich aufs Verteidigen beschränken und auf Umschaltmomente hoffen. Doch der Matchplan war ja früh Makulatur. Dennoch kamen die Hausherren auch in der Folge nicht wirklich aus dem Druck heraus. Allerdings konnte sich Lichtenberg 47 zunächst auch keine wirklichen Chancen mehr erarbeiten.
Die Partie hätte aber durchaus einen anderen Verlauf nehmen können. Wie so oft, wenn es einem eigentlich überlegenem Favoriten nicht gelingt, nachzulegen. Zum Glück für Lichtenberg 47 traf Kevin Flemming nur den Pfosten (62.). Knapp zehn Minuten später machte aber Zorn im Anschluss nach einer Ecke den Deckel drauf für die 47er.
Lichtenbergs Trainer Rudy Raab war zufrieden. Souverän in Staaken geht nie. Geht hier nicht auf dem engen Kunstrasen. Das ist immer ein Fight, Aber ich bin sehr zufrieden, wir sind die Aufgabe sehr konzentriert angegangen. Ja, wir hatten auch einmal Glück, aber nach dem 2:0 hatten wir alles im Griff und hätten auch noch den einen oder anderen Treffer mehr machen können“, so Raab.
(M.B.)
Statistik
SC Staaken: Hesse – Aksakal, Lessel, Koschnik, Flemming, Guske (65. Hytrek) – Lampert – Gigold (90. Ufak) – Martens – Boateng (78. Jaekel), Ebert
Lichtenberg 47: Wollert – Rösner, Owczarek, Krüger – Becker – El Challouf (68. Vogel), Gabelmann (68. Ceesay), Noack (63. Ohlow) — Zorn (85. Akova), Reiniger, Mattmüller (62. Millgramm)
Schiedsrichter: Paul Werrmann (Plauen)
Tore: 0:1 Zorn (5.), 0:2 Zorn (73.)
Zuschauer: 184 im Sportpark Staaken
Gelbe Karten: Martens, Aksakal- Rösner, Ceesay, Millgramm, Owczarek
Bilder
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