Ja, so darf es weitergehen. Serie ausgebaut. Lichtenberg 47 gewinnt mit 5:2 (1:1) bei Aufsteiger SD Croatia und klettert in der Tabelle auf Rang drei. Der Rückstand auf Spitzenreiter TuS Makkabi beträgt nur noch zwei Punkte. Und die Charlottenburger haben eine Partie mehr auf dem Buckel. Mann des Tages: Ohne jeden Zweifel John Gruber mit seinem Dreierpack.
Man nennt ihn ja auch den Thomas Müller von Lichtenberg. Aufgrund seiner Bewegungsabläufe. Und auch von der Figur her ähnelt er ja dem einstigen Münchner Starspieler, der für seine oft unorthodoxen Treffer im Internet gerne mit #esmuellert abgefeiert wurde. In Anlehnung daran hieß es am Sonntag im Friedrich-Ebert-Stadion zwangsläufig #esgrubert.
Nach der Pause war der 23-Jährige an allen vier Treffern der Lichtenberger beteiligt. Drei Buden selber gemacht (52./54./65.) und Luis Millgramm noch eine (67.) aufgelegt. Starke Leistung!
#esgrubert ließ den Ball bei Croatia
An anderen Spielstätten dieser Welt wird nach einem Hattrick gerne einmal der Spielball als Andenken mitgenommen. Sie wissen schon: Stichwort Harry Kane. Gruber stand nach dem Schlusspfiff im bitterkalten und regnerischen Friedrich-Ebert-Stadion zu Tempelhof ohne irgendwo eine runde Kugel mit sich rumzuschleppen. „In der Oberliga müsste ich wahrscheinlich dafür zahlen, wenn ich bei Croatia einen Ball mitnehme“, musste Gruber über die Idee selber schmunzeln.
Dabei hatte es gar nicht mal so gut ausgesehen vor der Partie. Sebastian Reiniger und Spielmacher Christian Gawe mussten passen. Kevin Owczarek fehlte weiterhin mit Kniebeschwerden. Nicht die besten Voraussetzungen für einen Kick bei ekligen, äußeren Umständen.
Schwierige äußere Bedingungen
Auf schmierigem Untergrund kann immer mal ’ne Kugel durchrutschen. Und technisch sind die Kicker von Croatia nicht unbeschlagen. Da muss man immer Obacht geben.
Und auch in der Halbzeit gab es eher gruselige Mienen bei den 47ern zu sehen. Denn die schöne 1:0-Führung, ein wundervoller Treffer von „Kopfballungeheuer“ Leon Alfer (16.) nach Eckstoß von Millgramm, war auf einmal perdu. Marouan Zghal riss die 47er aus ihren Träumen in der Nachspielzeit (45.+1).
Ein Schockmoment. Der sich zuvor nicht im Geringsten abgezeichnet hatte. Und als das Aluminium hinter Max Zunker drei Minuten nach Wiederanpfiff mächtig schepperte, schwante manch einem der klar sich in Überzahl befindlichen Gästefans Übles.
Galaauftritt von Gruber
Doch dann, Sie wissen schon, kam der Gala-Auftritt von #esgrubert! Und Lichtenberg ließ sich nicht mal mehr vom zwischenzeitlichen Anschlusstreffer von Zghal (60.) aus dem Konzept bringen.
Saisontreffer sieben bis neun für Gruber, der damit Reiniger in der hausinternen Torschützenliste überflügelte. „Ja, es läuft. Wenn man trifft und dazu auch noch gewinnt, ist das ein perfektes Wochenende. Wir haben jetzt mal wieder zwei Siege in Folge und ich hoffe, dass es so weitergeht“, freute sich der 23-Jährige.
Kohlschmidt freut sich über zweite Hälfte
Auch Nils Kohlschmidt freute sich verständlicherweise über den Dreier beim Aufsteiger. „Erstklassig wie die Jungs aus der Pause gekommen sind und wir uns von dem Rückschlag kurz vor der Pause nicht haben vom Kurs abbringen lassen. Wenn man bedenkt, wer heute alles gefehlt hat, da wussten wir schon vorher, das wird ein besonderes Spiel. Dazu die äußeren Bedingungen. Richtig schön eklig. Da fühlt sich der Sieg umso schöner an“, so der Trainer unserer 47er.
Alles in Allem ein völlig verdienter Erfolg für Lichtenberg 47. Und einer, der einen zuversichtlich in die Zukunft schauen lässt.
SD Croatia: Khalihina – Akinsete, Daskan, Ergiligür (68. Uzunur), Lux (68. Bagaric) – Brecht, Kenfack – Pevlian – Woznikiewicz (77. Durmus), Zghal (82. Akova), Ohadi (68. Temel)
Lichtenberg 47: Zunker – Goerlitz, Krüger, Ohlow – Graupner (77. Schöps), Becker, Schock Negrete (46. Jirschik) – Ceesay, Alfer, Gruber (85. Grundmann), Millgramm (82. Grießig)
Schiedsrichter: Julius Hanft (Eintracht Mahlsdorf)
Zuschauer: 129 im Ernst-Reuter-Stadion
Tore: 0:1 Alfer (16.), 1:1 Zghal (45.+1), 1:2 Gruber (52.), 1:3 Gruber (54.), 2:3 Zghal (60.), 2:4 Gruber (65.), 2:5 Millgramm (67.)
Gelbe Karten: Bagaric – Krüger
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