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Sauber! Platz eins verteidigt! Der SV Lichtenberg 47 gibt sich auch im ersten Auswärtsspiel der noch jungen Spielzeit keine Blöße und gewinnt nach einer Leistungssteigerung im zweiten Durchgang beim FSV Optik Rathenow völlig verdient mit 3:0 (0:0). Damit thront das Team von Rudy Raab und Nils Kohlschmidt in der Oberliga Nordost mit einer blütenweißen Weste weiter auf dem Platz an der Sonne.

Im Vergleich zur Vorwoche beim 5:0 gegen Dynamo Schwerin musste bei 47 umgestellt werden. „Never change a winning team“ ging nicht, weil Richard Ohlow und Abdoul El Challouf angeschlagen passen mussten. Für sie rückten Paul Krüger und Willi Noack in die Startelf, die die Aufgabe in der Havelstadt zunächst in einem 3-4-3 anging.

Die 47er gingen die Aufgabe sehr seriös an, bestimmten von Anfang an das Spielgeschehen bei Optik. Totale Dominanz in Sachen Ballbesitz. Allerdings fanden die 47er zunächst keine echten Möglichkeiten, wie sie gegen die tief stehenden Hausherren zum Erfolg kommen sollten. „Die haben sich zu Zehnt am eigenen Strafraum eingeigelt. Da haben uns Präzision und Ideen gefehlt“, bemängelte Raab.

Lichtberg lässt beim Umschalten von Optik nichts zu

Immerhin stimmte anders als noch in der Vorwoche die Kompaktheit und Ordnung beim Vizemeister des Vorjahres. Lichtenberg 47 ließ nichts zu, die wenigen Umschaltmomente brachten Optik nichts ein gegen eine aufmerksam verteidigende Hauptstadtelf, die sich aber vorne nicht belohnt hatten.

Wurde in Durchgang zwei und nach einigen deutlichen Worten zur Pause aber alles besser. Nach zwei liegen gelassenen Großchancen platzte dann aber der Knoten nach gut einer Stunde. Jeronimo Mattmüller zeigte sich nach einem abgewehrten Schuss von Florian Zorn hellwach und und setzte den Abpraller zur 1:0-Führung in die Maschen (61.). Schon sein dritter Saisontreffer im erst zweiten Spiel. Könnte schlechter laufen für den Neuzugang von TuS Makkabi.

Weil die Truppe von Ingo Kahlisch nun dagegenhalten mussten, ergaben sich mehr Räume für Lichtenberg 47, die geschickt genutzt wurden. Nach einem Foul im Strafraum an Mattmüller ließ sich Kevin Owczarek die Chance nicht entgehen. Der 30-Jährige verwandelte sicher vom Punkt zur beruhigenden 2:0-Führung.

Weil auch Sebastian „Bobby“ Reiniger zeigte, dass er seinen Torriecher nicht verloren hat, stand es nach einer Ecke des Ex-Zehlendorfers Luis Millgramm nach 72 Minuten sicher 3:0 für die Gäste. Daran sollte sich bis zum Abpfiff auch nichts mehr ändern. Und Raab konnte so in Ruhe einigen Spielern noch einige Minuten geben in der Schlussphase.

Positiv hob Raab heraus, dass seine Jungs hinten sicher standen und nichts anbrennen ließen.

Optik hatte gefühlt gerade einmal eine halbe Torchance,

so Lichtenbergs Coach. Zu wünschen übrig ließ, wenn man an diesem Tag überhaupt etwas kritisieren wollte, die mangelnde Durchschlagskraft bei Standardsituationen.

Klingt vielleicht ein wenig komisch, wenn man bedenkt, dass das dritte Tor aus einer Ecke heraus entstand, aber da hätten wir insgesamt mehr aus unseren zahlreichen Standards machen können,

so Raab.

(M.B.)

optik rathenow
Optik Rathemow0
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Lichtenberg 473

Optik Rathenow: Simeon Hawwary – Salomao Nafilo, Justin Gerlach, Jakob Reichenbach, Nico Donner – Yunus Solak, Joshua Bateman (54. Jeong-yeop Bae) – Jonas Borkowski (62. Karim Ali-Saleha), Marcito Vicente (54. Jerome Leroy), Matt Brahan Zié (77. Maximilian Reißner) – Jamal Rogero (77. Vladislav Lukanov)
Trainer: Sven Ahlendorf

Lichtenberg 47: Niklas Wollert – Florian Zorn,  Magnus Rösner, Kevin Owczarek, Paul Krüger (78.) – Jeronimo Mattmüller (80.Muhammed Akova), Maximilian Schmidt (33. Mika Gabelmann), Cederic Becker (78. Nils Grießig), Willi Noack – Sebastian Reiniger, Luis Millgramm (78. Laurin Vogel)
Trainer: Rudy Raab

Tore: 0:1 Jeronimo Mattmüller (61.); 0:2 Kevin Owczarek (Foulelfmeter, 68.); 0:3 Sebastian Reiniger (73.)
Schiedsrichter: Valentin Vogel (Rostock) – Assistenten: Lennard Brenmoehl, Samuel Riebau
Zuschauer: 265 im Stadion Vogelgesang

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