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SV Lichtenberg 47 fordert vollständige Aufklärung zum Fördermittel-Debakel am Hans-Zoschke-Stadion

SV Lichtenberg 47 fordert vollständige Aufklärung zum Fördermittel-Debakel am Hans-Zoschke-Stadion

Mit großer Enttäuschung und Unverständnis nimmt der SV Lichtenberg 47 zur Kenntnis, dass erneut Fördermittel für die dringend notwendige Modernisierung der HOWOGE-Arena „Hans Zoschke“ verloren gegangen sind.

Für unseren Verein ist dies besonders bitter, weil es sich bereits um den zweiten Verlust einer Förderzusage für die Tribünenüberdachung handelt.

Nachdem bereits eine erste Förderung aus PMO-Mitteln nicht umgesetzt werden konnte, ist es Ende 2025 durch intensive Gespräche und auf Initiative des SV Lichtenberg 47 gelungen, dass Staatssekretär Stephan Machulik dem Bezirk eine erneute Förderung in Höhe von 500.000 Euro für die Teilüberdachung der Tribüne zugesagt hat. Diese Zusage war alles andere als selbstverständlich. Sie war Ausdruck des Vertrauens, dass das Projekt nun endlich umgesetzt wird.

Umso größer ist unsere Enttäuschung, dass auch diese zweite Chance ungenutzt geblieben ist.

Wir bedanken uns ausdrücklich bei Staatssekretär Stephan Machulik für seinen persönlichen Einsatz und die Bereitschaft, dem Bezirk nach dem ersten Scheitern nochmals eine Finanzierung zu ermöglichen.

Ebenso bedanken wir uns ausdrücklich bei Bezirksbürgermeister Martin Schäfer, der auf Initiative des Verordneten Lennart Birkenthal  zusätzlich eine Million Euro für weitere notwendige Infrastrukturmaßnahmen am Hans-Zoschke-Stadion eingestellt hat. Diese Mittel waren vorgesehen, um die Gesamtentwicklung des Stadions voranzubringen, unter anderem für Zaunanlagen, Sanitäranlagen, Beschallung und weitere infrastrukturelle Verbesserungen.

Mit großer Sorge nehmen wir zur Kenntnis, dass nun ausgerechnet auf diese Mittel zurückgegriffen werden soll, um eine Maßnahme zu finanzieren, für die bereits zweimal gesonderte Fördermittel bereitgestellt worden waren.

Der SV Lichtenberg 47 erwartet deshalb eine vollständige und transparente Aufklärung darüber,

* warum bereits zwei Förderzusagen für die Tribünenüberdachung letztlich nicht umgesetzt werden konnten,
* welche konkreten Ursachen hierzu geführt haben,
* und wie künftig ausgeschlossen werden soll, dass dringend benötigte Fördermittel erneut verloren gehen.

Der Verein wird sich nicht an gegenseitigen Schuldzuweisungen beteiligen. Unser Interesse gilt ausschließlich der Zukunft des Hans-Zoschke-Stadions und den vielen Kindern, Jugendlichen, Ehrenamtlichen, Sportlerinnen und Sportlern sowie den tausenden Fans, die seit Jahren auf eine Herstellung elementarster Anforderungen warten.

Lichtenberg braucht endlich Planungssicherheit statt neuer Verzögerungen.

Wir appellieren deshalb an alle Beteiligten, jetzt gemeinsam Verantwortung zu übernehmen und schnellstmöglich eine tragfähige Lösung für die Entwicklung des Hans-Zoschke-Stadions zu finden.

Der Verlust von Fördermitteln darf sich kein drittes Mal wiederholen.

Michael Grunst
Präsident
SV Lichtenberg 47 e. V.

#WIRFÜR47

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