47er-Chancenwucher wird von Lok Stendal bestraft
Datum: 14.09.2026Am 4. Spieltag der NOFV-Oberliga Nord ging es für unsere 47er nach sieben Jahren wieder in die Altmark nach Stendal. Vor 403 Zuschauern im Stadion am Hölzchen musste sich unsere Mannschaft am Ende mit 0:1 geschlagen geben. Dies war aufgrund der Chancenverteilung von 9:2 zu Gunsten unserer Farben zum einen der Effektivität der Hausherren aber auch der mangelnden Konsequenz im Abschluss bei unserem Team geschuldet.
Körperlich robuste Stendaler unterbinden Spielfluss
Die Eisenbahner standen kompakt und waren bemüht, schnell das Mittelfeld zu überbrücken. Zudem schaffen sie es durch sehr hohe körperliche Intensität den Spielfluss immer wieder zu unterbrechen. Allerdings hatte die körperbetonte Spielweise auch zur Folge, dass Paul Kohl in der 32. Minute mit der Ampelkarte den Platz verlassen musste.
Lok nach einer halber Stunde in Unterzahl
Ab diesem Zeitpunkt agierten unsere 47er in Überzahl. Für die Hausherren änderte sich wenig, da sie weiterhin tief standen und mit Leidenschaft verteidigten. Für unsere Mannschaft ergaben sich trotzdem immer wieder Möglichkeiten, die aber nicht mit der letzten Konsequenz genutzt wurden. In der 43. Spielminute kam dann auch noch Pech hinzu, als erst der Ball an der Latte und dann am Pfosten landete. So ging es torlos in die Halbzeit.
Lok geht in Führung
Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich auf dem Platz wenig. Unsere Elf hatte meist den Ball und suchte nach Lücken in der vielbeinigen Stendaler Defensive, wärmend die Altmärker weiter konsequent auf schnelles Umschalten setzten. Wie aus dem Nichts traf dann Valentin Masuth nach einer Ecke in der 73. Spielminute und einem von unserem Team nicht konsequent geführten Zweikampf per Sonntagsschuss aus 25 Metern zur umjubelten Führung für die Heimelf.
47ern gelingt kein Treffer mehr
Natürlich verstärkten unsere 47er jetzt noch mehr den Druck. Es ergaben sich auch immer wieder Tormöglichkeiten, aber entweder fehlte unseren Spielern die letzte Präzision im Abschluss oder ein Spieler der Stendaler warf sich in die Schussbahn. So blieb es bis zum Abpfiff bei diesem Ergebnis und unsere Mannschaft musste ohne Punkte die Heimreise antreten. Am kommenden Wochenende steht für unser Team dann das Heimspiel gegen TuS Makkabi auf dem Programm.
Lok Stendal: Philipp Poser, Illia Ilchenko, Valentin Masuth, Rosario Schulze (35. Alexander Schleicher), Philipp-Maik Witte (83. Maximilian Rieger), Felix Knoblich, Johannes Schönfeld, Florian Stark, Paul Kohl (32. Gelb-Rot), Artem Tovkach, Paul Heinrich (70. Jannes Grigo)
Trainer: Jörn Schulz
Lichtenberg 47: Maximilian Zunker, Maximilian Storm, Christian Gawe, John Gruber (68. Mohamed Samadi), Tom Ventzke, Markus Goerlitz, Kevin Owczarek, Jeremy Postelt (11. Nelson Culubali), Paul Krüger, Kemal Günay (60. Alex Steinke), John Dethlefs
Trainer: Rudy Raab/Nils Kohlschmidt
Schiedsrichter: Tobias Grzelka (Rostock) – Assistenten: Florian Strübing, Erik Keves
Tor: 1:0 (73.)
Zuschauer: 402 im Stadion am Hölzchen