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3-Tore-Führung reicht nicht – Bitteres Remis im „Zoschke“

Vor 876 Zuschauern in der HOWOGE-Arena „Hans Zoschke“ erlebten wir ein Spiel, das lange in Erinnerung bleiben wird – leider aus Lichtenberger Sicht mit einem bitteren Ende. Trotz zwischenzeitlicher 4:1-Führung kamen wir gegen einen starken Berliner AK am Ende nicht über ein 4:4 hinaus. Ein Punkt, der sich nach diesem Spielverlauf nicht zufriedenstellend anfühlt, auch wenn wir erneut mit dem letzten Aufgebot aufliefen.

Ausgeglichenes Spiel – wir setzen die Nadelstiche

Von Beginn an entwickelte sich ein Duell auf Augenhöhe. Der abstiegsgefährdete BAK, mit fünf Akteuren aus der U19-Bundesliga antretend, überließ uns phasenweise den Ball und wurde vor allem über Standards gefährlich. Wir mussten uns zunächst in die Partie arbeiten, kamen dann aber besser rein.

In der 32. Minute belohnten wir uns: Hannes brachte uns nach Gawes Flanke mit dem 1:0 in Führung. Die Antwort folgte allerdings schnell, als Tjalf Geue für die Gäste zum 1:1 ausglich (37.), nachdem Abdul-Hamid zuvor durch unsere Reihen spaziert war. Doch wir blieben dran – erneut war es Hannes, wieder nach Flanke von Gawe, der kurz vor der Pause zur 2:1-Führung traf (43.).

Konsequente Chancenverwertung nach der Pause

Wir überließen dem BAK nun mehr Spielkontrolle, blieben dafür aber im Umschaltspiel gefährlich und nutzten unsere Chancen konsequent.
Ein Foul an Luis im Strafraum führte zum Elfmeter, den Kevo souverän zum 3:1 verwandelte (51.). Wenig später legten wir nach: Markus traf in der 60. Minute nach Flanke von Luis zum 4:1. Zu diesem Zeitpunkt hatte man das Gefühl – da kann nichts mehr schiefgehen …

BAK kommt zurück – Spiel kippt

Doch der Berliner AK zeigte Moral und gab sich zu keinem Zeitpunkt geschlagen. Mit dem 4:2 durch Yasin Abdul-Hamid (75.) kam der Gegner zurück ins Spiel. Wir verloren in dieser Phase die Ordnung, während der BAK weiter mutig nach vorne spielte.
Ein unglückliches Eigentor von Hannes nach einer Ecke brachte die Gäste plötzlich auf 4:3 heran – und sorgte für nervenaufreibende letzte Minuten. Die Schlussphase entwickelte sich zu einem echten Nervenkrimi. Kurz vor Schluss gelang dem BAK durch Wardau der Ausgleich zum 4:4 (89.). In den letzten Minuten wurde es nochmals hektisch, der BAK hatte sogar noch den Siegtreffer auf dem Fuß.

Fazit

Am Ende steht ein intensives Spiel, in dem wir zunächst über weite Strecken mit Effizienz glänzten, dann jedoch in den letzten 20 Minuten die Kontrolle verloren. Wir müssen aber auch die starke Moral und Qualität des Gegners anerkennen, der nicht wie ein Abstiegskandidat auftrat.
Bei aller Enttäuschung gilt es jetzt, den Fokus sofort wieder nach vorne zu richten und in Schwerin einen Dreier zu holen. Noch lebt der Aufstiegstraum. Wenn auch die Wahrscheinlichkeit nach dem Sieg am Sonntag von Tas viel geringer geworden ist.

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Lichtenberg 474
Berliner_AK_07
Berliner AK4

Lichtenberg 47: Maximilian Zunker, Samir Schock Negrete (46. Kevin Owczarek), Sebastian Reiniger, Luis Millgramm, Maximilian Storm (62 Cederic Becker), Christian Gawe, Markus Goerlitz (62. Nick Graupner), Hannes Graf (83. Nils Grießig), Muhammed Zekiroglou, Rahim Ceesay (89. Oskar Stahl), Paul Krüger
Trainer: Rudy Raab/Nils Kohlschmidt

Berliner AK: Santiago Amorin Barrientos, Jonas Völker, Abdulkadir Beyazit (89. Malik Mawd), Efe Önal (46. Emre Cil), Andrii Prokaziuk, Yuma Suyama, Tjalf Geue, Oskar Wardau, Ryan Yousi, Yasin Abdul-Hamid, Qi Xiang Leon Chen (90-+2 Celik, Dennis)
Trainer: Murat Tik

Schiedsrichter: Lukas Eichenberg (Greifswald) – Assistenten: Erik Keves, Danny Gerth
Tore: 1:0 Hannes Graf (32.), 1:1 Tjalf Geue (37.), 2:1 Hannes Graf (44.), 3:1 Kevin Owczarek (52.FE), 4:1 Markus Goerlitz (60.), 4:2 Yasi Abdul-Hamid (75.), 4:3 Hannes Graf (81./ET), 4:4 Oskar Wardau (89.)
Zuschauer: 876 in der HOWOGE-Arena „Hans Zoschke“

#WIRFÜR47

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