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Von Boxen und Kraftraum – so trotzt Lichtenberg 47 dem Winter

Weder Regen noch Schnee, tun dem Postboten weh. Sagt der Volksmund und singt damit indirekt ein hohes Lied auf unsere Brief- und Paktzusteller. Doch König Fußball und General Winter? Schwierig, schwierig … Die vergangenen Tage mit ihren Minustempoeraturen und reichlich Schnee seit dem Trainingsstart am 7. Januar waren alles, aber bestimmt nicht wirklich fußballspezifisch.

„Man versucht halt das Beste daraus zu machen“, so Trainer Rudy Raab über die Tage seit dem Trainingsbeginn und ergänzte: „Den anderen geht es ja nicht besser. Wir wollen da nicht groß meckern, sondern versuchen, das Optimum raus zu holen.“

Vor der Schneeinvasion hat sich die Truppe ordentlich bewegt, also nochmals Kondition gebolzt. Könnte wichtig werden im weiteren Saisonverlauf. Ansonsten war natürlich Improvisation angesagt.

Schnee erfreut meist Kinder, weniger Fußballer

Dann aber verhinderte das satte Weiß weitere Trainingspläne. Auch das geplante Testspiel bei Empor musste vor den Schnee- und Eismassen kapitulieren. Die Übungsinhalte waren also für die Kicker der 47er zumeist eher technischer Natur.

Auch mal Boxen auf dem Programm

Manchmal standen auch artfremde Inhalte wie Boxen auf dem Tagesprogramm. Oder halt nur Einheiten im Kraftraum. Was halt alles so geht, wenn draußen Schnee und Eis liegen. Das liegt ja nun vorerst hinter uns, also kehrt auch der Ball wieder in den Mittelpunkt des Geschehens zurück. Das aber natürlich nur auf Kunstrasen. Geht ja nicht anders. Die normalen Plätze sind derzeit unbespielbar.

„Positiv stimmt mich, dass alle ordentlich mitziehen. Und ein großer Substanzverlust war auch nicht zu bemerken. Es hatte ja jeder auch ein straffes, individuelles Programm mit auf den Weg bekommen nach dem letzten Punktspiel“, beurteilt Raab die Zeit nach dem Jahreswechsel.

Lichtenberg fiebert echtem Fußball hinterher

Durch die unterschiedlichen Trainingsformen kam bislang auch eher keine Langweile auf, auch wenn man lieber dem runden Leder auf einem satten Grün nachgejagt wäre. Dazu kommt es dann endlich am Sonnabend, wenn Lichtenberg 47 bei der U23 von Hertha BSC seine Visitenkarte abgibt (11 Uhr).

 

#WIRFÜR47

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