Jungs, macht’s gut. Lichtenberg 47 verabschiedet ein Quartett in der Winterpause
Datum: 07.01.2026Neues Jahr, neues Glück. Zeit der Vorsätze und der Veränderungen. Und natürlich gibt es auch beim Kader von Lichtenberg 47 die ein oder andere Veränderung. Feinjustierung ist angesagt. Denn die Winterpause ist nicht die Zeit für exorbitante Eingriffe ins Mannschaftsgefüge. Aber vier Abgänge haben wir dann doch zu vermelden.
Dass Carl Leon Grundmann uns aus beruflichen Gründen den Rücken zukehrt, hatten wir schon kommuniziert. Dazu kommt jetzt aber mit Widu Hildebrandt, Moritz Schöps und Mika Gabelmann ein Trio als Abgang.
Mika, der nach seiner langen Verletzungspause beim 4:3 gegen den BAK kurz vor Weihnachten sein Comeback feiern konnte, bekommt eine Riesenchance sich persönlich weiter zu entwickeln. Seit Jahren liebäugelt er schon mit dem Sprung über den großen Teich. Jetzt hat er ein Stipendium für sein Psychologiestudium in den USA eingetütet.
Gabelmann wagt Sprung über den großen Teich
Der Gang in die USA fällt ihm nicht leicht. Aber Tennessee ist kein uninteressanter Staat, um dort zu studieren und auf Collegelevel auch noch ein bisschen weiter zu kicken. Da drücken wir alle Daumen für, dass er das beides wie gewünscht unter einen Deckel kriegt.
„Für mich ist das eine Riesenchance. Das wollte ich immer schon mal machen, auch wenn ich mich hier stets wohl gefühlt habe“, erklärte der 22-jährige Mittelfeldspieler, der im Sommer 2024 von Eintracht Mahlsdorf zu Lichtenberg 47 gekommen war.
Insgesamt 17 Oberligaspiele absolvierte er in der Zeit für die Kicker aus dem „Zoschke“. Ohne seinen Knöchelbruch beim 5:1 gegen Staaken im März des Vorjahres, wären es noch einige mehr geworden.
Auch Abgänge aus sportlichen Gründen
Natürlich gibt es nicht nur außersportliche Gründe, die zu einer Veränderung führen. In diese Kategorie fallen die Abschiede von Hildebrandt und Schöps.
Wido Hildebrandt kam als großes Talent aus der Jugend des BAK 07. Aber der Übergang von einer U19 zu einem echten Herrenteam ist dann doch eine echte Klippe. Über einen 45-minütigen Einsatz im Landespokal beim 3:5 gegen den Bezirksrivalen Sparta kam der 1,89 Meter große Innenverteidiger nicht hinaus.
Für Wido ist die Rolle als Bankspieler auf Dauer unbefriedigend. Und die Chance, dass sich das ändert, ist bei unseren gestandenen Abwehrrecken eher gering. In seinem Alter muss man Spielpraxis sammeln, um sich weiter zu entwickeln. Da erscheint für beide Seiten eine Luftveränderung sinnvoll. Muss ja nicht für immer sein …
Lichtenberg bedankt sich beim Quartett
Anders gestaltete sich die Entscheidung von Moritz Schöps, der im Sommer aus Ahrensfelde kommend wieder im Zoschke aufgeschlagen war. Der 28-Jährige hatte sich von seiner Rückkehr allerdings deutlich mehr versprochen. Immerhin war er bei den Randberlinern ja so etwas wie ein Stammspieler gewesen.
Aber in zehn Spielen für Lichtenberg 47 konnte er nur 74 Einsatzminuten sammeln. Verständlicherweise auch nicht so ganz das Wahre aus seiner Sicht.
Allen Abgängen danken wir für ihren Einsatz für Lichtenberg 47. Wir wünschen euch alles Glück dieser Erde in eueren neuen Aufgaben – sportlich wie privat. Es war uns eine Ehre!