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 Tabelle
 
1 Herm 10 +4
2 Empor 9 +6
3 Gatow 9 +3
4 BSC 7 +4
5 Vikt 7 +4
6 Li47 6 +3
7 Stern 6 +3
8 VSG 6 +2
9 KSC 6 +2
10 Preus 5 +6
11 Mahl 4 +1
12 H03 4 -3
13 FSC 4 -3
14 Rudow 2 -1
15 Trab 1 -3
16 Sp06 1 -5
17 ABC 1 -9
18 LBC 0 -14
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Spielbericht Frauen Landesliga Berlin

BSC Marzahn II - Lichtenberg 47 1:1 (1:0)

Lichtenberg 47: Vogel – Geerdts, Graff, Geburtig, Lenz – Pogoda, Zakomac, Pruß, Burgdorff (45. min Wyszynski) – Warnemünde, Rechberg (55. min Holdt)
Tore: 1:0 (22. min) n.n., 1:1 (90+3 min) Zakomac

Ohne einem Testspiel und nur einer Woche outdoor-Training auf dem gefrorenen heimischen Kunstrasenplatz waren die 1. Frauen von Lichtenberg 47 zum ersten Spiel der Rückrunde zu Gast beim BSC Marzahn, einem Mitanwärter für den Aufstieg in die Verbandsliga. Bei 1°c aber einem gut bespielbaren Platz konnten wir auf 13 Spielerinnen zurückgreifen. Dazu gehörten auch die beiden Neuzugänge Mia Wyszynski (ATS Buntetor in Bremen) und Maria Holdt (B-Juniorinnen Energie Cottbus). Nichtsdestotrotz war dieses Spiel für alle eine echte Standortbestimmung und Herausforderung. Wo steht Lichtenberg 47? Ist die Mannschaft fit genug? Hat sie den unbedingten Willen zu gewinnen?
Leider war das Spiel der 47erinnen gerade in der ersten Halbzeit von zahlreichen Fehlpässen und Ungenauigkeiten geprägt. Schwer erkämpfte oder eroberte Bälle wurden kontinuierlich zu leicht verloren. Das eigene Aufbauspiel wurde durch das ständige technische und taktische Unvermögen zerstört. Der erste Torschuss gelang den Spielerinnen erst in der 30. min. BSC Marzahn dagegen entpuppte sich als guter Einstiegsgegner. Das anfänglich sichere Kombinationsspiel konnte sich sehen lassen. Das einzige Tor der Marzahnerinnen ging aber einem Freistoß mit anschließendem Kopfball zuvor. Lichtenberg 47 bemühte sich zwar hinsichtlich der eigenen Chancen, Konsequenz und Effektivität ließen jedoch auf sich warten.
In der zweiten Halbzeit verbesserte sich das Spiel enorm. BSC Marzahn baute ab und konnte dem Spieltempo und der Feldüberlegenheit nichts entgegensetzen. Gleich im ersten Spielzug der zweiten Halbzeit hatte Neuzugang Mia Wyszynski eine aussichtsreiche Torchance. Die Marzahnerinnen dagegen wurden nur noch durch Freistöße gefährlicher. Die beiden zentralen Mittelfeldspielerinnen Pruß und Zakomac sowie Abwehrchefin Geburtig eroberten immer wieder Bälle, die weiterhin zu leichtfertig verloren wurden. Dennoch erarbeitete sich die Mannschaft weitere Torchancen. Aber erst die letzte Aktion nach einem Eckball brachte die erhoffte Erlösung - Zakomac wieder per Kopf nach einem Standard.
Vielleicht lag es an der Anfangsnervosität oder daran, dass 3 Monate lang weder geregelter outdoor Trainings- noch Spielbetrieb war, aber gerade die Chancenverwertung und das Spielverständnis bei solch einer Feldüberlegenheit war katastrophal. Dringend verbesserungsbedürftig. Trotzdem, die Mannschaft ist noch am Leben, sie ist wieder da und funktioniert als eine Einheit. Ein Unentschieden gegen einen homogenen Gegner wie BSC Marzahn auswärts nach so langer Pause ist ein gutes und akzeptables Ergebnis.       

Beste Spielerinnen: Geburtig, Pruß

 

       

 

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