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Stadion

Daten

Eröffnet: 14. September 1952
Kapazität: 10.000 Plätze, davon 1.000 unüberdachte Sitzplätze, früher 18.000 Stehplätze
Rekord: 18.000, 14.9.1952, VP Dresden-Einheit Pankow 3:0
Anschrift: Normannenstraße 26-28, 10365 Berlin-Lichtenberg

Geschichte des Stadions

1949-52 erbaut anstelle des bisherigen „Sportplatzes Normannenstraße“ (wobei die Spielfläche um 90° gedreht wurde), eröffnet mit dem FDGB-Pokal-Finale von 1952 am 14.09. SG DVP Dresden (heute 1.FC Dynamo Dresden) – BSG Einheit Pankow (heute SV BVB Lichtenberg 49) 3:0 (2:0) vor 18.000 Zuschauern, Einweihung als Hans-Zoschke-Stadion im Oktober 1952 mit dem Freundschaftsspiel (Wochentagsspiel) gegen die BSG Turbine Weimar (heute SC 1903 Weimar) 2:1 (0:0).

Das Stadion wurde in den letzten Jahren etappenweise saniert, wobei u.a. die Haupttribüne mit Schalensitzen ausgestattet sowie die Beschallungsanlage erneuert wurde.

Seit dem 31.10.2009 heißt das Stadion HOWOGE-Arena "Hans Zoschke".

Unsere Namensgeber

Hans Zoschke

Hans Zoschke wuchs in Lichtenberg bei den Großeltern auf und spielte beim hiesigen Sportclub Empor Fußball, wo er Werner Seelenbinder, Fritz Riedel sowie andere bekannte Arbeitersportler kennenlernte. Nach dem Schulbesuch schlug er sich als ungelernter Arbeiter durch, da für eine Ausbildung kein Geld vorhanden war. Seit seinem 17. Lebensjahr verdiente Zoschke sein Einkommen als Seemann (Trimmer, Heizer, Matrose), sofern er nicht arbeitslos war. In seiner Freizeit bildete er sich vielfältig weiter. Er besuchte Museen, las Bücher und verfasste auch Gedichte. Nach 1933 beteiligte sich Zoschke aktiv am Kampf gegen das faschistische Gedankengut und schloss sich der Organisation um Robert Uhrig an, ohne Mitglied in einer kommunistischen Vereinigung zu sein. Er nahm an marxistischen Schulungen teil, verbreitete illegale antifaschistische Literatur, klebte Antikriegsplakate im Lichtenberger Kiez und verbarg 1941 Alfred Kowalke in seiner Wohnung. Im Februar 1942 wurde Zoschke verhaftet, im September 1944 unter Roland Freisler zum Tode verurteilt und mit fünf Kampfgefährten im Oktober im Zuchthaus Brandenburg hingerichtet. Seine Urne wurde am 4. August 1946 auf den Zentralfriedhof Friedrichsfelde überführt. Hans Zoschke war verheiratet mit Elfriede „Friedel“ Zoschke und hatte eine Tochter.
Quelle: wikipedia.org

HOWOGE

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plätze – bei der HOWOGE fühlen sich Jung und Alt wohl. In fünf Kundenzentren kümmern sich unsere Mitarbeiter um ihre Mieter. So wie die vielen Hausmeister vor Ort. HOWOGE ... MEHR ALS GEWOHNT.
Quelle: howoge.de

Anfahrt mit dem Auto

Das Stadion befindet sich unmittelbar neben der MFS-Gedenkstätte in der Normannenstraße, wo sich auch der Eingang für Gästefans befindet. Die Zufahrt erfolgt von der Frankfurter Allee über die Ruschestraße (an der Ecke befindet sich unübersehbar das Gebäude der DB) und auf Höhe Dottistraße nach rechts auf das Gelände der Gedenkstätte abbiegen. Aus Richtung Landsberger Allee erreicht man das Stadion über die Vulkanstraße und geradeaus weiter die Ruschestraße hinauf bis zum Stadion. Zum Gästeeingang empfiehlt es sich schon vorher nach links in die Gotlindestraße abzubiegen und über die Plonzstraße zur Normannenstraße zu fahren, da ein direktes Linksabbiegen von der Ruschestraße in die Normannenstraße am Wochenende wegen eines Marktes oft nicht möglich ist.

Zum Ausweichplatz in der Bornitzstraße von der Ruschestraße in die Bornitzstraße einbiegen (von der HOWOGE-ARENA "Hans Zoschke" aus kommend nach rechts), der Sportplatz befindet sich nach wenigen Metern hinter dem Bürogebäude linker Hand.

Anfahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln

S Frankfurter Allee, U Magdalenenstraße, Tram 17 und 23 (bis Rathaus Lichtenberg)

Eintrittspreise

Kinder bis 14 Jahre: frei

Vereinsmitglieder: 2,- Euro

Ermäßigt: 4,- Euro

Sitzplatz: 6,- Euro

Dauerkarte: 45-90 Euro (Rückrunde ab 30,- Euro)

Stadionprogramm

47er Echo (1.- €)